Am gestrigen Abend, den 26. November 2025, haben Hanno von Raußendorf (BSW) und Moussa Acharki (Stimme Bonn International) offiziell vereinbart, im Stadtrat der Bundesstadt Bonn künftig als gemeinsame „Gruppe BSW/SBI“ aufzutreten. Die Zusammenarbeit ist auf fünf Jahre bis zur nächsten Kommunalwahl angelegt und bündelt zwei politische Perspektiven mit einem gemeinsamen Ziel: mehr soziale Gerechtigkeit für Bonn.
„Schon bei unseren ersten Gesprächen wurde sehr schnell deutlich, wie groß die politischen Übereinstimmungen zwischen SBI und BSW sind.“
Zwei erfahrene Kommunalpolitiker mit klarem Profil
Wer ist Hanno von Raußendorf (BSW)?
Hanno von Raußendorf ist Stadtverordneter der BSW und seit vielen Jahren in der Bonner Kommunalpolitik aktiv. In den letzten beiden Wahlperioden war er Bezirksvertreter in der Bezirksvertretung Bonn sowie sachkundiger Bürger im Umweltausschuss (AUKLA) des Rates.
Mit diesem Hintergrund bringt er vor allem kommunalpolitisches Know-how und fachliche Kompetenz im Bereich Umweltpolitik in die neue Ratsgruppe ein.
Wer ist Moussa Acharki (SBI)?
Moussa Acharki ist Stadtverordneter der Wählergemeinschaft Stimme Bonn International (SBI). Von 2010 bis zur Kommunalwahl im September war er Mitglied im Integrationsrat der Stadt Bonn.
Er bringt umfassende Erfahrung in den Bereichen Integration, Migration, Teilhabe und soziale Gerechtigkeit mit. Durch seine langjährige Arbeit in Bonner Stadtteilen und in der sozialen Arbeit kennt er die Lebensrealität vieler Menschen und die damit verbundenen Herausforderungen aus erster Hand.
Zwei Perspektiven, ein gemeinsames Ziel
Bereits in den ersten Gesprächen wurde deutlich, wie nah sich BSW und SBI politisch stehen. Beide verfolgen das Ziel, dass Bonn sozial gerechter wird und sich nicht weiter von Menschen mit niedrigen Einkommen entfernt.
„Beide wollen wir, dass unsere Stadt gerechter wird. Beide wollen wir dafür streiten, dass Bonn wieder ein Ort wird, wo auch Menschen mit niedrigen Einkommen eine Wohnung finden. Beide setzen wir uns für eine friedliche Welt ein.“
Im Zentrum der Zusammenarbeit stehen insbesondere:
- Soziale Gerechtigkeit in Bonn
- Bezahlbarer Wohnraum für Menschen mit niedrigen Einkommen
- Engagement für eine friedliche Welt
Stärke durch Vielfalt: Was die Gruppe BSW/SBI auszeichnet
Acharki betont, dass die neue Ratsgruppe vor allem von der fachlichen und biografischen Vielfalt ihrer beiden Mitglieder lebt.
„Wir ergänzen uns hervorragend. Unsere unterschiedlichen Perspektiven sind kein Gegensatz, sondern ein Gewinn.“
Die Verbindung verschiedener Erfahrungen und Kompetenzen schafft eine starke Grundlage:
- Soziale Kompetenz und Praxisnähe durch die Arbeit in den Bonner Stadtteilen
- Tiefe Kenntnisse in Integration, Migration und Teilhabe
- Kommunalpolitische Erfahrung in Rat, Bezirksvertretung und Ausschüssen
- Unterschiedliche Lebensrealitäten, die in die politische Arbeit einfließen
So kann die Gruppe BSW/SBI Themen umfassender betrachten und aus unterschiedlichen Blickwinkeln bewerten.
„Durch unsere Vielfalt können wir Themen umfassender betrachten, bessere Lösungen entwickeln und gemeinsam sehr viel für Bonn erreichen.“
Ein neuer Akteur im Bonner Stadtrat
Die Gruppe BSW/SBI will im Rat der Stadt Bonn sichtbar, konstruktiv und entschieden auftreten. Ziel ist es, soziale Fragen, Wohnungsnot und Teilhabe stärker in den Mittelpunkt der Bonner Kommunalpolitik zu rücken.
„Diese Verbindung aus sozialer Kompetenz, praktischer Erfahrung, kommunalpolitischem Know-how und unterschiedlichen Lebensrealitäten macht die Ratsgruppe BSW/SBI zu einem starken Akteur im Bonner Stadtrat.“
Mit der Bildung dieser Ratsgruppe entsteht eine neue politische Stimme, die:
- soziale Gerechtigkeit klar einfordert,
- die Lage einkommensschwacher Haushalte in den Blick nimmt,
- Integration und Teilhabe als zentrale kommunale Aufgaben begreift.