Mit großer Bestürzung haben wir vom schrecklichen Anschlag in Berlin erfahren. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Opfern, ihren Angehörigen und allen Verletzten. Wir verurteilen diese grausame Gewalttat aufs Schärfste. Terror und Gewalt gegen unschuldige Menschen sind durch nichts zu rechtfertigen – weder politisch noch religiös oder ideologisch.
Klare Kante gegen Extremismus
Sollten sich die bisherigen Erkenntnisse bestätigen, dass der Täter aus einem islamistischen Motiv heraus gehandelt hat, stellen wir klar: Dieser Täter spricht weder für den Islam noch für die Millionen friedlichen Muslime in unserem Land. Im Islam ist das Töten Unschuldiger eine schwere Sünde. Im Koran heißt es ausdrücklich:
„Wer einen Menschen tötet, ist, als hätte er die ganze Menschheit getötet. Und wer einem Menschen das Leben rettet, ist, als hätte er die ganze Menschheit gerettet.“ (Sure 5, Vers 32)
Sicherheit für alle Bürger hat oberste Priorität
Wir erwarten von den zuständigen Sicherheitsbehörden eine lückenlose Aufklärung und die genaue Prüfung möglicher Sicherheitslücken. Der Schutz der Bevölkerung muss an erster Stelle stehen. Das bedeutet: konsequente Prävention, hartes Durchgreifen gegen jede Form von Extremismus und die zügige rechtsstaatliche Bestrafung der Täter.
Spaltung verhindern – Verantwortung benennen
Der Terror verfolgt das Ziel, Angst zu schüren und unsere Gesellschaft zu spalten. Darauf dürfen wir nicht hereinfallen. Verantwortung trägt immer der konkrete Täter – nicht Millionen Menschen, die rechtstreu leben und täglich ihren Beitrag für unser Land leisten. Pauschale Schuldzuweisungen helfen nicht weiter, sondern spielen am Ende nur den Extremisten in die Hände.
Unsere Gesellschaft braucht jetzt keine Sonntagsreden, sondern Besonnenheit, reale Sicherheit und gegenseitigen Respekt. Stehen wir gemeinsam gegen Gewalt und für ein sicheres Zusammenleben.
Stimme Bonn International (SBI)
Für Sicherheit. Für Vernunft. Für echten Zusammenhalt.