Dialog am Infostand: Die Menschen wollen Antworten
Am 28. August organisierte Stimme Bonn International (SBI) einen Infostand am Bonner Münsterplatz. Viele Passanten blieben stehen, stellten Fragen, suchten das Gespräch. Das klare Signal: Die Menschen wollen informiert sein.
„Sie wollen verstehen, warum wir nicht schweigen können.“
Neue Unterstützer schlossen sich an – ein Beweis dafür, dass der Wunsch nach Austausch, Aufklärung und Solidarität in Bonn wächst.
Kundgebung für Gaza: 250 Menschen – und doch zu wenige
Abends versammelten sich rund 250 Menschen aus allen Altersgruppen und Hintergründen zur wöchentlichen Kundgebung für Gaza und Palästina. Gemeinsam forderten sie ein Ende des Leids und setzten ein Zeichen der Solidarität.
Doch so stark das Bild auf dem Platz auch war – es reicht nicht.
„Trotz der guten Beteiligung müssen wir ehrlich sagen: Es sind immer noch zu wenige, die ihre Stimme erheben.“
Angesichts der Katastrophe in Gaza ist Schweigen keine Option. Bonn muss lauter werden.
Provokationen und Hass – unsere Antwort bleibt klar
Während die Kundgebung friedlich verlief, versuchte eine kleine Gruppe Gegendemonstranten, mit provokanten und islamfeindlichen Parolen zu stören.
Unsere Haltung ist unmissverständlich:
- Nein zu Antisemitismus.
- Nein zu Islamfeindlichkeit.
- Nein zu Judenfeindlichkeit.
- Nein zu jeder Form von Hass.
„Hass hat hier keinen Platz – nicht auf unseren Straßen, nicht in unseren Köpfen, nicht in unseren Herzen.“
Dank gilt der Bonner Polizei, die mit Besonnenheit für Sicherheit sorgte.
Was in Gaza geschieht – und warum wir nicht schweigen dürfen
Internationale Organisationen wie die UN, Human Rights Watch oder Amnesty International berichten von schwersten Verbrechen, die als Völkermord gewertet werden könnten.
Die Bilder sind kaum auszuhalten:
- Kinder, die hungern.
- Familien, die unter Trümmern suchen.
- Journalistinnen und Journalisten, die ihr Leben riskieren – und verlieren –, um die Wahrheit zu zeigen.
Wer Journalistinnen zum Schweigen bringen will, will die Wahrheit auslöschen.
Unsere Botschaft bleibt – trotz Angriffen
Die Plakate mit klaren Worten wie
- „Gaza schreit – Bonn darf nicht schweigen.“
- „Weniger Flüchtlinge durch weniger Kriege – Schickt Nahrung statt Waffen.“
…werden regelmäßig zerstört oder beschmiert. Doch Einschüchterung wirkt nicht. Anzeigen sind gestellt, unsere Botschaft bleibt:
„Unser Herz schlägt für Gerechtigkeit. Unser Herz schlägt gegen Unterdrückung. Und unser Herz schlägt in diesen Tagen besonders für Palästina.“
Dein Handeln zählt
Das ist kein fernes Problem – das ist ein Aufschrei, der bis nach Bonn reicht.
Würde man genauso zögern, wenn es um die eigenen Kinder ginge?
Was du tun kannst:
- Komm donnerstags um 18 Uhr auf den Münsterplatz.
- Rede mit deinen Freunden und Nachbarn über das, was in Gaza geschieht.
- Teile Informationen, damit das Schweigen gebrochen wird.
Bonn darf nicht schweigen. SBI – Stimme Bonn International wird weiter friedlich, laut und sichtbar für Gerechtigkeit einstehen.
„Lasst uns gemeinsam zeigen: Bonn schweigt nicht. Bonn steht zusammen.“


