Gefährlicher Alltag am Aldi-Markt
Viele Bürger kennen die Situation auf der Bonner Straße in Bad Godesberg. Täglich überqueren Menschen die Straße auf Höhe des Aldi-Marktes und der dortigen Bushaltestelle. Die Autos sind oft mit hoher Geschwindigkeit unterwegs, was immer wieder zu unübersichtlichen und gefährlichen Situationen führt. Genau hier wollten wir als BSW/SBI mit einem Antrag für Zebrastreifen an den bestehenden Verkehrsinseln ansetzen und für mehr Sicherheit sorgen.
Knappe Entscheidung in der Bezirksvertretung
In der Bezirksvertretung Bad Godesberg wurde unser Antrag nun denkbar knapp mit 10 zu 9 Stimmen abgelehnt. Während BSW/SBI, SPD, Grüne, Linke und Volt das Vorhaben unterstützten, stimmten CDU, FDP, AfD und BBB gegen die Einrichtung der Zebrastreifen.
Die Faktenlage: Eine Verkehrsinsel ist lediglich eine Querungshilfe. Fußgänger haben dort keinen Vorrang und Autofahrer sind nicht verpflichtet anzuhalten. Ein Zebrastreifen hätte klare Verhältnisse und Sicherheit für beide Seiten geschaffen.
Politik an der Realität vorbei
Gerade ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und Familien mit Kindern brauchen gut erkennbare Möglichkeiten, eine stark befahrene Straße gefahrlos zu überqueren. Wer den Bürgern dann rät, sie sollten doch die 150 Meter entfernte Ampel nutzen, argumentiert völlig an der Realität vorbei. Die Menschen nutzen bereits heute genau diese direkten Querungsstellen für ihre Einkäufe und den Weg zum Bus.
Politik muss sich nach dem richten, was im Alltag der Bürger tatsächlich passiert. Wenn eine Stelle täglich vielfach genutzt wird, fordert die Vernunft, sie so sicher wie möglich zu gestalten. Die Bequemlichkeit des Autoverkehrs darf hier nicht über der Sicherheit der Fußgänger stehen.
Wir bleiben dran
Trotz der fehlenden Mehrheit werden wir uns nicht davon abhalten lassen, weiter hartnäckig für die Sicherheit der Bürger in Bad Godesberg einzutreten.
Ihre Stimme zählt: Was ist Ihre Erfahrung vor Ort? War die Ablehnung richtig, oder hätten an diesen Stellen längst Zebrastreifen eingerichtet werden müssen? Sprechen Sie uns an oder schreiben Sie uns Ihre Meinung!