Bonn ist UN-Stadt – Solidarität kennt keine Grenzen
Während Bonn und Deutschland noch schweigen, sagen wir: Gaza schreit – Bonn darf nicht schweigen.
Mit unserer Plakataktion rufen wir alle Bonner auf, Solidarität mit den Menschen in Gaza zu zeigen.
Als die Ukraine angegriffen wurde, gingen Parteien, Organisationen und Bürger geschlossen auf die Straße und zeigten ihre Solidarität. Wo bleibt heute die Stimme der Gerechtigkeit?
Bonn ist eine internationale Stadt und Sitz der Vereinten Nationen – wir sagen: Stopp!
Unsere Plakate sollen die Aufmerksamkeit auf die dramatische Lage lenken. Jeder, der davorsteht oder an einer Ampel wartet, soll erkennen: Unser Herz schlägt für Gaza und Palästina – und für alle Menschen, die unter Krieg und Gewalt leiden.
Während wir in warmen Häusern sitzen und genug zu essen haben, werden in Gaza Menschen getötet, verletzt und ausgehungert.
Liebe Bonnerinnen und Bonner: Steht auf, erhebt eure Stimme für Gerechtigkeit. Eines Tages wird man sich erinnern, ob wir geschwiegen oder gehandelt haben.
Warum Gaza unser Thema im Wahlkampf ist
Wahlkampf bietet oft die einzige Möglichkeit, Themen sichtbar in den öffentlichen Raum zu bringen. Ohne diese Plattform wäre es fraglich, ob wir unsere Botschaft auf Plakaten hätten zeigen dürfen.
Wir nutzen diese Chance, um klar Stellung zu beziehen – für die Menschen in Gaza und für die palästinensische Gemeinschaft hier in Bonn, die oft übersehen wird.
Unsere Forderungen an die Stadt Bonn
Bonn kann und muss handeln:
- Offizielle Stellungnahme der Stadt Bonn zur humanitären Lage in Gaza – im Einklang mit den Prinzipien der UN.
- Dialog und Teilhabe stärken durch die Einrichtung eines Runden Tisches mit palästinensischen Vereinen, Hilfsorganisationen und städtischen Vertretern.
- Unterstützung vor Ort durch mehr Integrations-, Kultur- und Bildungsangebote für die rund 7.000 Palästinenser in Bonn.
- Öffentliche Aufklärung durch Veranstaltungen, Ausstellungen und Bildungsprojekte über die humanitären Folgen des Konflikts.
Wir – die SBI, Stimme Bonn International – setzen mit dieser Aktion ein Zeichen: Solidarität darf nicht selektiv sein. Menschenrechte gelten für alle.